08. Dezember 2009:
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Viele gefälschte Medikamente im Umlauf
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Die EU-Kommission warnt vor gefälschten Medikamenten, die übers Internet verkauft werden. In kürzester Zeit wurden mehr als 30 Millionen Pillen beschlagnahmt – allesamt gefälscht. Mal beinhalten die Tabletten gar nicht die Wirkstoffe, die sie beinhalten sollten, mal waren sie nicht in der ausreichenden Menge vorhanden, oft sind sogar schädliche Zusatz- oder Ersatzstoffe enthalten. Sich gegen die falschen Medikamente zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn auch den Experten wie Apothekern oder Ärzten fällt es schwer, eine gefälschte Tablette oder eine Verpackung von der echten zu unterscheiden.
Der Rat: Wenn Sie Medikamente online kaufen, wählen Sie eine deutsche Internetapotheke. Schauen Sie vor der Bestellung ins Impressum. Dort muss neben der kompletten Adresse auch die zuständige Aufsichtsbehörde (die Apothekerkammer des entsprechenden Bundeslandes) angegeben sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um eine seriöse Internetapotheke handelt, können Sie sich bei der Apothekerkammer erkundigen.
Stutzig sollten Sie werden, wenn Medikamente in kleinen Tütchen anstatt der üblichen Verpackung geliefert werden oder wenn bei der Bestellung für ein normalerweise rezeptpflichtiges Medikament kein Rezept verlangt wird. Fehlt der Beipackzettel, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Und wenn er dabei ist, müssen die Erklärungen zur Einnahme, zu Risiken und Nebenwirkungen auch immer in deutscher Sprache angegen sein.
Auf den Seiten des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (
www.dimdi.de) gibt es eine Übersicht über registrierte und vertrauenswürdige Apotheken, der Bundesverband Deutscher Apotheker- verbände (
www.abda.de) hält ebenfalls Informationen zum Thema gefälschte Medikamente bereit.