Häufige Fragen zur Private Krankenversicherung
Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen zur Privaten Krankenversicherung.
Was ist ein Äquivalenzprinzip in der Privaten Krankenversicherung?
Die Beitragshöhe setzt sich aus den gewünschten Leistungen, dem Alter, dem Geschlecht und dem aktuellen Gesundheitszustand zusammen. Grundsätzlich gilt: Je früher jemand zur Privatversicherung wechselt, desto günstiger wird der Beitrag. Je umfassender der gewählte Versicherungsschutz, desto höher wird die Prämie.
Was bedeutet für mich Beitragsrückerstattung?
Unter Beitragsrückerstattung oder Beitragsrückgewähr versteht man die Rückzahlung von Beiträgen oder Beitragsteilen bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen. Es kann sich durchaus lohnen, kleinere Rechungsbeträge nicht sofort zur Erstattung beim Versicherer vorzulegen, sondern zunächst zu sammeln.
Was ist eine Zahnstaffel?
Viele private Versicherer vereinbaren mit ihren neuen Mitgliedern eine Zahnstaffel, durch die im Zahnbereich die Leistungen in den ersten Versicherungsjahren auf genau festgelegte jährliche Höchstbeträge beschränkt werden.
Ist meine Familie automatisch mitversichert?
Nein. Die private Krankenversicherung erhebt für jeden Versicherten einen separaten Beitrag. Für Familien ist das oft ein Rechenexempel. Die Beiträge für Kinder sind aber relativ gering - und in der Pflegeversicherung sind Kinder ohnehin beitragsfrei mitversichert.
Bezuschusst mein Arbeitgeber auch die Beiträge zur Privatversicherung?
Ja. Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen auch zur Privaten Krankenversicherung die Hälfte der Beiträge bis zum Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung dazu. Der maximale Zuschuss beträgt 2010 für die Pflegeversicherung 36,56 Euro (2009: 35,83 Euro), für die Krankenversicherung 262,59 Euro (2009: 257,25).
Kann ich später in die gesetzliche Kasse zurück?
Eigentlich: Nein. Aber es gibt Ausnahmen.
Für Angestellte ist eine Rückkehr von der Privaten in die Gesetzliche Krankenversicherung dann möglich, wenn das Einkommen wieder unterhalb der gültigen Verdienstgrenze liegt. Das wäre z.B. dann der Fall, wenn die Bezüge langsamer steigen als die Verdienstgrenze - oder wenn Sie von einer Vollzeit- auf eine Teilzeitbeschäftigung umsteigen. Selbstständige können unter bestimmten Voraussetzungen während der ersten drei Jahre der Selbstständigkeit zurückwechseln. Aber auch wenn Sie wieder ein Angestellltenverhältnis aufnehmen und mit Jobstart unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, ist eine Rückkehr in die Gesetzliche Kasse möglich.
Muss ich in der Privaten mit Beitragserhöhungen rechnen?
Ja, und zwar mit Sicherheit. Denn die Kostenexplosion im Gesundheitswesen geht auch an den Privaten Krankenversicherungen nicht vorbei.
Sind die Beiträge als Rentner(in) später noch bezahlbar?
Davon kann man ausgehen, denn die Privaten Krankenversicherer haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit einiges dazugelernt. So werden aus einem Teil der Beitragseinnahmen feste Rücklagen gebildet, welche ausschließlich zur Subventionierung der Beiträge im Rentenalter herangezogen werden. Zudem schreibt das Gesetz seit dem 01.01.2001 eine 10%ige Altersrückstellung vor, um zusätzliche Beitragsentlastungen zu schaffen.
Ich bin Student. Kann ich in eine private Krankenversicherung wechseln?
Mit Beginn des Studiums können Sie innerhalb von 3 Monaten entscheiden, ob Sie sich gesetzlich oder privat versichern möchten. Für unter 30-Jährige sind die Gesetzlichen Kassen jedoch immer billiger als die Studententarife der Privaten Krankenversicherung. Haben Sie die Altersgrenze jedoch überschritten oder bereits das 15. Fachsemester erreicht, dann ist (zumindest für Männer) die private Krankenversicherung fast immer die preiswertere Lösung.
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Weshalb wechseln viele?
Weil sie in der Regel über die private Krankenkasse günstigere Beiträge haben und dazu noch besser versichert sind. Im Jahr 2008 wechselten rund 49.000 Deutsche von der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung. Insgesamt waren 8,64 Millionen Menschen bei einem der 46 PKV-Mitgliedsunternehmen versichert (das sind 10,5 % der Deutschen). Im ersten Halbjahr 2009 stieg die Zahl der Neuzugänge auf 98.000, was aber vor allem an der am 1. Januar eingeführten Versicherungspflicht lag.
Wie viel kann ich sparen?
Das ist ganz unterschiedlich und kommt auf Ihre individuelle Situation, sowie auf Ihren Verdienst an. Generell gilt, dass Ledige mit hohem Nettoeinkommen und Versicherte mit niedrigem Eintrittsalter am meisten sparen können. Wichtigstes Kriterium ist jedoch die Beitragsstabilität.
Was kostet der Vergleich?
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Was muss ich tun?
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