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Unser Team arbeitet ausschließlich als unabhängiger Dienstleister im Bereich von Privaten und Gesetzlichen Krankenversicherungen.

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Wichtiger Hinweis für Eltern:
Auch bei Kinder lohnt der Vergleich mit dem PKV-Rechner, ob eine Private Krankenversicherung oder lieber ein Wechsel in eine Krankenzusatzversicherung (bzw. die private Zusatzkrankenversicherung) sinnvoller ist. Natürlich bieten wir diesen Service auch für Schüler und Studenten an.
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private Krankenversicherung vom Profi

Basistarif in der privaten Krankenversicherung

Wie sieht der neue Basistarif aus, den die PKV seit 2009 anbietet?

Die Privaten Krankenkassen sehen die Einführung des Basistarifs durchaus kritisch. 30 Kassen klagen derzeit vor dem Bundesverfassungsgericht dagegen. Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) teilt zu den Inhalten des Basistarifs folgendes mit:

Die Private Krankenversicherung ist vom Gesetzgeber verpflichtet worden, seit dem 1. Januar 2009 den Basistarif anzubieten. Dieser Basistarif unterscheidet sich wesentlich von der bekannten PKV-Produktwelt. Während Privatversicherte normalerweise durch die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen über den Umfang des Versicherungsschutzes nach ihrer persönlichen Präferenz frei entscheiden können, ist der Basistarif ein vom Gesetzgeber definiertes Produkt: soweit wie möglich ist er dem Versicherungsumfang der Gesetzlichen Krankenkassen nachgebildet. Der für die PKV typische höherwertige Versicherungsschutz besteht im Basistarif nicht.

Gesetzliche Leistungen
Vom Basistarif unterscheiden sich die echten PKV-Produkte aber auch durch die vertragliche Garantie der Leistungen. Denn in der PKV wird der Umfang des Versicherungsschutzes in einem Vertrag (= Tarif) zwischen dem Versicherten und dem Versicherungsunternehmen genau festgelegt. In diesen Vertrag kann kein Dritter eingreifen. Auch die Politik nicht. Deshalb sind die PKV-Versicherten von den von der Politik beschlossenen vielfältigen Leistungsreduzierungen in den Gesetzlichen Krankenkassen immer verschont geblieben. Anders der Basistarif. Er folgt immer den Vorgaben für die gesetzlichen Krankenkassen. Werden dort Leistungen gekürzt, dann gilt das auch für den Basistarif. Mag der Basistarif somit in vielerlei Hinsicht den gesetzlichen Krankenkassen nahe stehen, so unterscheidet er sich von diesen allerdings in der Höhe des Beitrags.

Beiträge
Einkommen, dann steigt auch der Beitrag. Entsprechend sinkt der Beitrag, wenn das Einkommen sinkt. Viele Rentner freuen sich darüber, wenn mit Beginn ihres Ruhestands und ihren in der Regel dann niedrigeren Einkünften automatisch auch die Beitragsbelastung sinkt. Der ermäßigte Beitrag im Alter reicht freilich in den meisten Fällen nicht aus, um die Behandlungskosten tatsächlich zu decken. Die Deckungslücke wird durch höhere Beitragssätze für alle finanziert. Wie tragfähig dieses Umlageverfahren in einer alternden Gesellschaft langfristig ist, ist allerdings ein großes Finanzierungsproblem der Gesetzlichen Krankenkassen. Und der Basistarif? Hier ist die Höhe des Beitrages nicht abhängig vom Einkommen, sondern - wie in der PKV üblich - abhängig von den versicherten Leistungen, vom Eintrittsalter und vom Geschlecht. Nur Vorerkrankungen bei Versicherungsbeginn spielen beim Basistarif keine Rolle: individuelle Risikozuschläge werden – anders als ansonsten in der PKV – nicht erhoben. Das ist für die Betroffenen zwar erfreulich, führt andererseits aber dazu, dass sich tendenziell im Basistarif eher Menschen versichern werden, die viele Gesundheitsleistungen benötigen. Da diese von allen bezahlt werden müssen, ist der Basistarif ein vergleichsweise teurer Tarif – oft auch teurer als die echten PKV-Tarife. Der Gesetzgeber hat allerdings vorgegeben, dass der Basistarif eine maximale Beitragshöhe nicht überschreiten darf. Diese entspricht immer dem durchschnittlichen Höchstbeitrag für Kranken- und Pflegeversicherung der GKV (2016: 764,87 Euro/Monat). Mehr muss ein Versicherter im Basistarif nicht bezahlen – bis zu dieser Höhe zahlt er aber auch dann, wenn sein Einkommen zum Beispiel als Rentner sinkt. Im Unterschied zur GKV wird im Basistarif auch für jede versicherte Person ein Beitrag erhoben. Ein Ehepaar zahlt also stets zwei Beiträge (jeweils begrenzt auf den Höchstbeitrag). Auch für Kinder sind gesonderte Beiträge zu zahlen. Die Entscheidung zwischen einer PKV-Versicherung, einer Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse oder dem Basistarif bedarf einer Grundorientierung in diesen drei unterschiedlichen Produktwelten. Über die Unterschiede in der Beitragsberechnung und der Familienversicherung hinaus ist der Umfang des Versicherungsschutzes einer besonderen Betrachtung wert.


Leistungen im Überblick
Einige wichtige Punkte im Leistungsumfang hat der Verband der privaten Krankenversicherung in der folgenden Tabelle aufgelistet:

PKV Beratung Hotline
Unsere bundesweite Hotline
0180 / 56 06 50 5
14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, höchstens 42 Cent / Minute aus Mobilfunknetzen
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Weshalb wechseln viele?
Weil sie in der Regel über die private Krankenkasse günstigere Beiträge haben und dazu noch besser versichert sind. Im Jahr 2014 wechselten rund 115.000 Deutsche von der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung. Insgesamt waren 2015 rund 8,83 Millionen Menschen bei einem der 42 PKV Mitgliedsunternehmen versichert.
Wie viel kann ich sparen?
Das ist ganz unterschiedlich und kommt auf Ihre individuelle Situation, sowie auf Ihren Verdienst an. Generell gilt, dass Ledige mit hohem Nettoeinkommen und Versicherte mit niedrigem Eintrittsalter am meisten sparen können. Wichtigstes Kriterium ist jedoch die Beitragsstabilität.
Was kostet der Vergleich?
Unser Online-Service ist für Sie kostenlos. Eine umfangreiche und unabhängige Beratung ist für uns selbstverständlich. Wir bauen auf eine langfristige, vertrauensvolle Partnerschaft mit unseren Kunden, die auf das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Unsere Provisionen erhalten wir direkt von den Versicherungsgesellschaften.
Was muss ich tun?
Für einen einfachen Erstvergleich können Sie in nur 2 Minuten unseren Online-Rechner benutzen. Wenn Sie eine persönliche Beratung möchten, können Sie uns gerne über das Kontaktformular kontaktieren. Aktuelle Informationen rund um die PKV finden Sie im Nachrichten Archiv.
  PKV-Tarife GKV PKV-Basistarif
ab Jannuar 2009
I. Leistungsgrundsatz medizinische Notwendigkeit Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig
und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des
Notwendigen nicht überschreiten
wie GKV
II. Umfang des Versicherungsschutzes Freie Tarifwahl; vom Grundschutz bis zum
Spitzenschutz
Leistungen überwiegend durch Gesetz vorgegeben; geringe Abweichungen zwischen
Kassen möglich
per Gesetz vorgegeben; einheitlicher Tarif
bei allen Anbietern
III. Zukunftssicherheit Privatrechtliches Vertragsprinzip: Eingriffe in
den Leistungsumfang weder durch Politik noch
Versicherung möglich; lebenslange Garantie des
versicherten Leistungsumfangs
Gesetzgeber kann jederzeit den Leistungsumfang
verändern
Gesetzliche Eingriffe in die GKV werden
übernommen
IV. Innovationen; medizinischer
Fortschritt
Innovationen und medizinischer Fortschritt sind
Bestandteil des Versicherungsschutzes
Neue Methoden und Verfahren sind nicht
automatisch im Leistungskatalog enthalten;
z.B. muss für neue Therapien in der ambulanten
Versorgung grundsätzlich eine Genehmigung vorliegen.
Für neue Arzneimittel ist bspw. zukünftig
eine Kosten-Nutzen-Bewertung vorgesehen.
Ausschlüsse und Einschränkungen der
GKV müssen übernommen werden
V. Leistungen      
1. Arzt - Status als Privatpatient
- vollständig freie Wahl unter allen ambulant
tätigen Ärzten; auch ambulant tätigen Krankenhausärzten
- Höhere Vergütung begünstigt Erbringung
zeitintensiver Leistungen und rasche Terminvergabe
- Arztwechsel jederzeit möglich
- Vertragsärzte
- eingeschränkte Inanspruchnahme von ambulanten
Leistungen im Krankenhaus
- Praxisgebühr, mit Ziel der Bindung an den
behandelnden Arzt für mindestens ein Quartal;
bei Arztwechsel im Quartal ohne Überweisung
wird Praxisgebühr erneut fällig
- Budgets erschweren zuweilen die Terminabsprache
- Vertragsärzte
- eingeschränkte Inanspruchnahme von
ambulanten Leistungen im Krankenhaus
- Praxisgebühr wie GKV
- GKV-ähnliche Vergütung erschwert
zuweilen die Terminabsprache
2. Arzneimittel - alle zugelassenen Arzneimittel im Rahmen der
medizinischen Notwendigkeit
- Erstattung in Höhe der tatsächlichen Preise
- keine Arzneimittelbudgets
- rezeptpflichtige Arzneimittel
- nicht rezeptpflichtige Arzneimittel nur in
Ausnahmefällen
- keine Leistung bei geringfügigen Gesundheitsstörungen
- Erstattung meist durch Festbeträge begrenzt
- Rabattverträge legen fest, welche Medikamente
erstattungsfähig sind
- viele Regelungen zur ‚wirtschaftlichen’ Verordnung
von Arzneimitteln
- hoher Anteil von Nachahmer- medikamenten
gegenüber Originalpräparaten
- Zuzahlungen* bis zu 10 Euro
wie GKV, Zuzahlung auf 6 Euro je Arzneimittel begrenzt. Erstattet wird in der Regel die Höhe des
preisgünstigsten Nachahmermedikaments
derselben Wirkstoffgruppe.
3. Heilpraktiker tarifabhängig nein nein
4. Heilmittel - freie Wahl der Leistungsanbieter (z.B. Physiotherapie,
Logopädie etc.)
- individueller Umfang je nach medizinischer
Notwendigkeit
- freie Wahl der Leistungsanbieter
- nur bei bestimmten Erkrankungen
- Begrenzung der Verordnungsmenge auf den
„Regelfall“; besondere Mengenbeschränkungen
z.B. für Massagen
- Zuzahlungen*: 10 % der Kosten und 10 Euro je
Verordnung
wie GKV; Zuzahlung von 2 Euro je Heilmittel
und 10 Euro pro Vereinbarung
5. Krankenhaus - freie Krankenhauswahl
- i. d. R. Chefarztbehandlung
- i. d. R. Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
- Mehrbettzimmer
- Krankenhauswahl: Einweisung durch Arzt
erforderlich; Patient ist an Einweisungsentscheidung
gebunden
- Zuzahlung* von 10 Euro/Tag (bis zu 28 Tage)
- kein Anspruch auf Behandlung durch bestimmten
Arzt
wie GKV
6. Rehabilitation - i. d. R. begrenzt auf Anschlussheilbehandlung
- Ergänzung um Kurtarife möglich
- Anschlussheilbehandlung; Zuzahlung* von 10
Euro/Tag (bis zu 28 Tage)
- Rehabilitation; Zuzahlung* von 10 Euro/Tag
wie GKV
7. Psychotherapie Unterschiedlicher Leistungsumfang je nach Tarif Genehmigung nach Begutachtung
- gesetzlich vorgegebener Leistungsumfang:
bei definierter seelischer Krankheit und wenn
Behandlungserfolg erwartet werden kann; ggf.
Praxisgebühr
wie GKV; nach Genehmigung durch PKV/
Beihilfe
8. Krankengeld In Dauer und Höhe (in der Regel bis zum Nettoeinkommen)
individuelle Tarifgestaltung
70 Prozent des Bruttoeinkommens bis zur
Beitragsbemessungsgrenze (BBG; z.Z. 3.600
Euro mtl.), jedoch nicht mehr als 90 Prozent
des Nettoeinkommens; abzüglich Beiträge zur
Arbeitslosen- und Rentenversicherung
wie GKV
9. Vorsorge Je nach Tarif; Früherkennung und Vorbeugung
mindestens im Umfang der gesetzlich eingeführten
Vorsorgeprogramme
Gesetzlich eingeführte Vorsorgeprogramme wie GKV
10. Zahnprophylaxe Individuelle Zahnprophylaxe; keine Gruppenprophylaxe Gruppenprophylaxe; eingeschränkte individuelle
Prophylaxe für Kinder und Jugendliche, bei
besonderen Befunden auch für Erwachsene
eingeschränkte individuelle Prophylaxe
für Kinder und Jugendliche; keine Gruppenprophylaxe
11. Zahnbehandlung Versichert sind alle medizinisch notwendigen
Leistungen unter Einschluss auch hochwertiger
Behandlungsformen (z.B. Inlays).
Grundversorgung (z.B. einfache Füllungsmaterialien) wie GKV
12. Zahnersatz Umfang des Versicherungsschutzes unterliegt
individueller Gestaltung je nach Tarif; Erstattung
in der Regel bis zu 80 Prozent
Befundorientierte Festzuschüsse für Standardversorgung.
Mehrkosten für höherwertigen
Zahnersatz sind privat zu zahlen.
Erstattung von 50 bis 65 Prozent der
zahnärztlichen Standardversorgung der
GKV
13. Kieferorthopädie Je nach Tarif; auch für Erwachsene Leistungspflicht für Kinder; in seltenen Fällen
auch für Erwachsene
wie GKV
14. Häusliche Krankenpflege Nur als Teil der ärztlichen ambulanten Versorgung Behandlungspflege und ggf.hauswirtschaftliche
Versorgung, wenn kein Angehöriger die Aufgaben
übernehmen kann; Zuzahlungen* von 10 Euro/Tag
(max. 280 Euro)
wie GKV; Zuzahlung 8 Euro/Therapieeinheit
15. Haushaltshilfen keine Versicherungsleistung - Voraussetzung: Kind im Haushalt unter 12
Jahre
- Zuzahlungen* von 10 Euro/Tag (max. 280 Euro)
wie GKV; Zuzahlung 8 Euro/Tag
16. Mutter-Kind-Kuren Keine Versicherungsleistung Ja wie GKV
17. künstliche Befruchtung 100 % Kostenübernahme bei Verheirateten und
bei Erfolgsaussicht
50prozentige Leistungspflicht bei Verheirateten
in bestimmten Altersgrenzen; max. 3 Versuche
bei Erfolgsaussicht
wie GKV
18. Fahrkosten - Rettungsfahrten
- Krankenhausfahrten
- ambulante Krankentransporte je nach Tarif
- Rettungsfahrten
- Krankenhausfahrten
- ambulante Krankentransporte in Ausnahmefällen;
Zuzahlungen* 5-10 Euro
wie GKV; Zuzahlung von 10 Euro
19. Palliativ- und Hospizversorgung ja ja wie GKV
20. Versicherungsschutz im Ausland Heilbehandlung in Europa; während des ersten Monats eines vorübergehenden Aufenthaltes im
außereuropäischen Ausland auch dort
Eingeschränkte Leistungen in der Europäischen
Union (EU), der Schweiz und im Europäischen
Wirtschaftsraum (EWR).
wie GKV

Hinweise:
* = Befreiung von Zuzahlungen wegen Überforderung möglich; Kinder sind grundsätzlich befreit.
** = Leistungen mit gesamtgesellschaftlicher Wirkung; kein unmittelbarer Bezug zur versicherten Person
Die Synopse von Leistungsbereichen aus den drei Produktwelten hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern beschränkt sich weitgehend auf Leistungsarten von größerer quantitativer
Bedeutung. Über die hier exemplarisch genannten hinaus gibt es insbesondere in der GKV noch eine Vielzahl weiterer Leistungsarten, die zugunsten der Übersichtlichkeit nicht aufgelistet worden
sind. Zu solchen Leistungen zählen etwa die „ergänzenden Leistungen zur Rehabilitation“ oder die „sozialpädiatrischen Leistungen“ des SGB V oder aber spezifische Beratungsleistungen zu Behandlungsfehlern.